Förderungswürdige Maßnahmen

In mehreren Besprechungen mit der Schulleitung wurde auf bereits laufende und in Zukunft geplante Maßnahmen/Projekte/Konzepte/Aktivitäten/Anschaffungen verwiesen, die zum einen finanziell aufwändig sind und sein werden, andererseits aber nicht durch staatliche Zuwendungen abgedeckt sind. Der Förderverein wird im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag für die Umsetzung von solchen Vorhaben leisten. Einige dieser förderungswürdigen Maßnahmen sind:

stark und fair

Mit entscheidend für die kindliche Entwicklung ist die Heranbildung sogenannter sozialer Fähigkeiten. Das Kind soll zu einer verantwortungsbewussten, sozialkompetenten Persönlichkeit erzogen werden. Ein wesentlicher Erziehungsaspekt ist die Erweiterung der Kompetenzen für eine gewaltfreie Konfliktlösung.
Das Projekt „stark und fair“ wir von einem professionellen Team für Lehrkräfte und Schüler angeboten. Damit die Schule dieses Angebot wahrnehmen kann, ist sie auf die finanzielle Unterstützung von Sponsoren angewiesen.

Streitschlichterausbildung

Verbale und körperliche Auseinandersetzungen gehören zum Schulalltag. Und weil solche Konflikte den schulischen Alltag belasten und sich auch negativ auf das Lernklima im Unterricht auswirken können, haben sich an vielen deutschen Schulen Konzepte zur Streitschlichtung etabliert. Sie zielen darauf ab, Konflikte nicht im Keim zu ersticken, sondern nachhaltig zu lösen. Dabei legt man Wert auf die gezielte Förderung von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen. Man will das Schulklima verbessern und damit auch im weitesten Sinne einen Beitrag zur Friedenspädagogik leisten.
Unsere Schule hat die Streitschlichterausbildung auch schon in der Vergangenheit betrieben, hat gute Erfahrungen damit gemacht und will an diesem Konzept festhalten.

Lernen lernen

Wie lernt man richtig? Diese Frage stellen sich nicht nur Schüler, Eltern und Lehrer, sondern schon immer auch die Wissenschaft. Dass Lernen anstrengende Arbeit sein kann und nicht immer Spaß macht, haben wir alle schon oft erfahren. Den Schülern und auch den Eltern wird dies immer dann im besonderen Maße bewusst, wenn Probearbeiten vor der Tür stehen oder sog. Kurzarbeiten erwartet, befürchtet werden. Es gibt Fachleute, die auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, Trainingsmethoden, „Lerntricks“ entwickelt haben, die das Lernen erleichtern und effektiver machen können. Mit solchen Fachleuten will die Schule den Grund- und Mittelschülern Hilfen anbieten, um das Lernen „richtig zu lernen“.

Digitalisierung

Dass digitale Medien den Unterricht unserer Kinder bereichern, ist mittlerweile unbestritten. Da es für den Einsatz dieser Medien bisher keine „schlüsselfertigen“ Lösungen gibt, werden entsprechende Vorschläge u. a. in Versuchsprojekten, wie z. B. im Modellprojekt des Kultusministeriums „Digitale Schule 2020“, erarbeitet. Unsere Schule besitzt bereits eine digitale
Ausstattung, so dass Computer, Tabletts, Beamer u. ä. eingesetzt werden können. Allerdings muss sie sog. Hardware noch teilweise eingerichtet und Programme, die man dann auch im Unterricht, aber auch für den häuslichen Umgang damit, einsetzen kann, angeschafft werden. Dass gerade Letzteres immer mehr, aber auch schnell in den Focus der Schulbildung rückt, rücken kann, zeigt die Notwendigkeit vom Mediengebrauch in Krisenzeiten. Die Corona-Krise zwang unsere Kinder, zuhause unterrichtliche Arbeiten zu erledigen. Wie ein sog. „Home-Office“ für Schule und Schüler funktionieren soll, muss in allernächster Zukunft durchdacht werden. Mit dieser neuen Art von Heimarbeit befassen sich bereits viele Firmen und ausserschulische Spezialisten. Eine verantwortungs- und sinnvolle Nutzung der Medien ist zwar in Bildungsplänen des Staates niedergeschrieben, ihre Umsetzung bedarf aber auch außerschulische Hilfestellungen.

Anschaffungen

Mit diesem Begriff ist ein breites Feld von Möglichkeiten umschrieben. Uns ist bewusst, dass der Haushalt eines Sachaufwandsträgers Schwerpunkte bei der Finanzplanung setzen muss nach dem Motto „Was ist unbedingt notwendig?“. Manche Wünsche der Pädagogen, die für Erziehung, Unterricht, Schulklima usw. auch wichtig wären, können leider nicht berücksichtigt werden. Unterstützung von außerhalb ist notwendig, um z. B. für unsere Grund- und Mittelschule das Pausengelände attraktiver zu gestalten, um zusätzliche Spiel- und Sportgeräte anzuschaffen, um für den Natur- und Technikunterricht Versuchsreihen, Kopiervorlagen, Programme u. ä. bereitzustellen, um Theaterprojekte zu unterstützen.

Kursangebote

Das Angebot der Schule für Kurse und Arbeitsgemeinschaften im Rahmen des Unterrichts ist u. a. abhängig von entsprechenden Stundenzuweisungen und von Lehrkräften, die für das jeweilige Angebot auch die notwendige Ausbildung besitzen. In Bezug auf die Fachkompetenz gäbe es viele beruflich vorgebildete, interessierte Bürger mit großem Fachwissen und -können, die solche Kurse durchführen könnten. Der Förderverein wird sich daher bemühen, in enger Absprache mit der Schule ein Kursangebot zu erstelle, das Bereiche wie Sport, Kunst, Musik, Kreativität, Heimatgeschichte, Medien u. ä. anspricht.

Unterstützung im sozialen Bereich

Für manche Eltern ist es oft nicht möglich, ihre Kinder an schulischen Veranstaltungen wie Klassenausflügen, Abschlussfahrten, Besuchen von Theater, Museen, teilnehmen zu lassen. Es fehlt das Geld für Eintritt und Fahrt. Oder es fällt schwer, notwendige Arbeitsmaterialien und Hefte zu beschaffen. Der Förderverein sieht es als eine vornehmliche Aufgabe an, der Schulleitung für eine diesbezügliche Unterstützung Zuschüsse zu gewähren.

Und … Förderung kostet Geld!

Fördermaßnahmen vorschlagen und planen ist das eine, ihre Durchführung aber kostet Geld. Unsere wichtigsten Einnahmequellen sind Spenden und Mitgliedsbeiträge. In unserem Landkreis gibt es etliche Schul-Fördervereine, die deutlich über 100 Mitglieder haben. Bei einem Jahresbeitrag von 24,- € könnten allein von den Einnahmen des z. Zt. mitgliederstärksten Vereins (über 400 MG!) jährlich ca. 10.000 € der Schule zur Verfügung gestellt werden.
Unser Ziel ist es, möglichst bald die Mitgliederzahl zu verdoppeln. Dann hätten wir die Hunderter-Grenze auch überschritten.

Also...

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Werden Sie Mitglied in unserem Förderverein Grund- und Mittelschule Laaber e.V. und unterstützen Sie uns mit Ihrem Mitgliedsbeitrag oder Ihrer Spende unsere Projekte.